Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Seidenschnur, Hans

geboren:28. September 1927 in Wernigerode
  
  
  

Seidenschnur, Hans

Kurzbiographie: * 28. September 1927 in Wernigerode. Student der Naturwissenschaften an der Universität Halle Nr. 702, Tag der Einschreibung 15.10.46, Fächer: Mathematik und Physik, Tag und Art des Abgangs: „15.6.1950 gestrichen lt. Reg.-Erlaß, Az. 6335a, wegen Nicht-Rückmeldung z. S.S. 1950“. Er wurde am 16. Oktober 1950 in Berlin-Schöneberg verhaftet (im Zusammenhang mit seiner Verhaftung wurde auch Manfred Petzold verhaftet) und am 20. März 1951 von einem SMT (Nr. 48240) zu 25 Jahren ZAL wegen angeblicher Spionage, antisowjetischer Propaganda und illegaler Gruppenbildung verurteilt. Er wurde in die UdSSR – Lager Workuta – deportiert. Entlassen wurde er am 15. Oktober 1955. Er wurde rehabilitiert.

Quellen: Sybille Gerstengarbe und Horst Hennig: Opposition, Widerstand und Verfolgung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1945 -1961. Eine Dokumentation. Leipzig 2009, S. 669

Autor: AK

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