Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Vogel, Fritz Willi Heinz

geboren:28. Februar 1925 in Aschersleben
  
  
  

Vogel, Fritz Willi Heinz

Kurzbiographie: * 28. Februar 1925 in Aschersleben. Student der Pädagogik an der Universität Halle Nr. 7835. Immatrikuliert wurde er am 17. Juli 1945 für die Fächer Philosophie, Deutsch, Geschichte, Sprachen. Tag und Art des Abgangs: „8.12.48 gestrichen“. Er war Mitglied der LDP seit 1945 und verheiratet. Er wurde am 7. Februar 1949 in Halle vom NKWD verhaftet. Sein Urteil vom SMT Halle unter dem Aktenzeichen 127 778 lautete: 25 Jahren ZAL, wegen angeblicher Spionage für den französischen Geheimdienst und antisowjetischer Propaganda. Die Strafe wurde herabgesetzt auf 13. Jahre. Er befand sich in den StVA Bautzen und Torgau. In Torgau war er inhaftiert vom 11. August 1955 bis zum 15. August 1956. Entlassen wurde er aufgrund eines Gnadenerlasses am 15. August 1956 (nach Aschersleben). Am 17. September 1956 floh er nach Lüneburg. Vogel wurde mit Beschluß vom 28. Februar 1997 rehabilitiert.

Quellen: Sybille Gerstengarbe und Horst Hennig: Opposition, Widerstand und Verfolgung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1945 -1961. Eine Dokumentation. Leipzig 2009, S. 674 f.

Autor: AK

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