Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Georg Prange

geboren: 1. Januar 1885 Hannover
gestorben: 3. Februar 1941 Hannover
Konfession: evangelisch
Vater: Kaufmann

Georg Prange

Die Reifeprüfung legte Prange 1903 in Hannover ab. Er studierte in Göttingen, München und wieder Göttingen Mathematik. 1906 musste er die Studien wegen eines Lungenleidens für längere Zeit unterbrechen. 1910 erhielt er eine Hilfsassistentenstelle an der Technischen Hochschule Hannover, 1912 legte er die Oberlehrerprüfung ab. 1914 promovierte er in Göttingen mit einer Arbeit über die »Hamilton-Jacobische Theorie für Doppelintegrale«. Während des Ersten Weltkrieges war Prange als Mathematik- und Physiklehrer im Schuldienst eingesetzt. Er habilitierte sich jedoch 1916 für Mathematik an der TH Hannover und trat eine Assistentenstelle an. Die Habilitationsschrift war Variationsprinzipien und der Statik der Baukonstruktion gewidmet, außerdem übersetzte er Hamiltons Schriften über geometrische Optik und arbeitete an einem Lehrbuch der Mechanik mit. Auf Bitten der Philosophischen Fakultät der Universität Halle habilitierte sich Prange im Februar 1921 nach Halle um und erhielt hier einen Lehrauftrag für angewandte Mathematik. Zum Oktober 1921 nahm er einen Ruf auf ein Ordinariat für höhere Mathematik an der TH Hannover an. Rufe nach Brünn (1923), Dresden (1926) und Karlsruhe (1927) lehnte er ab.

Organisationen: -

Quellen: UAHW, Rep. 21, Abt. III Nr. 149, Kürschner 31, Catalogus Professorum – Der Lehrkörper der Technischen Hochschule Hannover 1831–1956, Hannover 1956, S. 10; BA R 4901/13273

Autor: HE

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