Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Bild für rechte Spalte: Reitersiegel-Binärcode

Maximilian Reeß

geboren: 10. Juni 1845 Wiesloch bei Heidelberg
gestorben: 14. September 1901 Klingenmünster (Pfalz)
Konfession: evangelisch
Vater: Bezirksarzt

Maximilian Reeß

Reeß besuchte die Bürgerschule in Rheinbischofsheim, die Realschule in Alt-Breisach, das Gymnasium Tauberbischoffsheim und das Lyzeum Freiburg an dem er 1863 die Reifeprüfung ablegte. Er studierte zunächst Medizin, dann durch Anton de Bary beeinflusst, verstärkt Botanik an den Universitäten Freiburg und München. 1867 promovierte er an der Universität Freiburg zum Dr. phil. Danach trat er eine Stelle als Assistent am botanischen Garten der Universität München an. Ende 1867 kam er mit de Bary als Assistent an das botanische Institut der Universität Halle und habilitierte sich hier 1869. Im Sommersemester 1872 vertrat er die durch den Weggang seines Mentors vakante Professur für Botanik. Zum Ende des Semesters wurde er auf ein Ordinariat für Botanik an der Universität Erlangen berufen. Reeß forschte vor allem über Pilze und Pflanzenkrankheiten.

Quellen: Leopoldina-Archiv MM 2190 (Reess); Dissertation.

Autor: HE

Zum Seitenanfang