Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Hans Reiner

geboren: 19. November 1896 Waldkirch
gestorben: 4. September 1991 Freiburg
Konfession: katholisch
Vater: Brauereidirektor

Hans Reiner

Der Schulbesuch wurde 1914 durch Arbeitsdienst unterbrochen. 1915 legte er die Abiturprüfung ab und wurde Soldat (letzter Dienstgrad: Leutnant, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz I. und II. Klasse, dem Ritterkreuz 2. Klasse mit Schwertern Zähringer Löwenordens). Von 1919 bis 1922 gehörte er der Einwohnerwehr Freiburg an. Von 1919 bis 1926 studierte Reiner Philosophie, Theologie, Volkswirtschaftslehre und Griechisch an den Universitäten Freiburg, München und wieder Freiburg. Dort promovierte er 1926 zum Dr. phil. 1927/28 war er Assistent an der Universität Marburg, 1928/29 an der Universität Freiburg und 1930/31 an der Universität Halle. Hier habilitierte er sich 1931. 1939 wurde er zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Seinem Antrag, an die Universität Straßburg überwiesen zu werden, gab das Wissenschaftsministerium nicht statt. Von 1941 bis 1943 vertrat er den Lehrstuhl für Psychologie und Philosophie an der Universität Freiburg. 1945 nahm er auf eigenes Betreiben am »Abderhaldentransport« teil, 1946 wurde er Lehrbeauftragter in Freiburg und 1951 hier Gastprofessor. 1957 erhielt er an der Universität Freiburg eine planmäßige außerordentliche Professur für Ethik.

Organisationen: 1924 bis 1927 Reichsbanner »Schwarz-Rot-Gold«, 1. Juni 1933 Eintritt in den NSLB, 1. November 1933 Eintritt in den Stahlhelm, 1934 in die SA überführt, Aufnahme in die NSDAP am 1. Mai 1937 (Mitglied Nr. 4 345 279)

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 12922 (Reiner); UAHW, Rep. 6, Nr. 1407; Leaman.

Bild: UAHW

Autor: HE

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