Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Otto Ritter

geboren: 9. Januar 1876 Berlin
gestorben: 17. April 1963 Halle
Konfession: evangelisch
Vater: höherer Schulmann

Otto Ritter

Die Reifeprüfung legte Ritter 1894 in Berlin ab. Er studierte Sprachwissenschaften und Anglistik an den Universitäten Berlin und Halle, 1899 promovierte er zum Dr. phil. 1903 habilitierte er sich für Englische Sprach- und Literaturwissenschaft. 1911 erhielt er den Professorentitel, 1912 einen Lehrauftrag an der Universität Halle. Ritter vertrat mehrfach Lehrstühle, so 1908/09 in Halle, 1918/19 in Marburg, 1921/22 in Königsberg, 1928/29 in Halle. 1921 wurde er zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor ernannt, jedoch nicht auf einen Lehrstuhl berufen. 1941 verlängerte das Wissenschaftsministerium Ritters Tätigkeit über die Altersgrenze hinaus. Nach 1945 war er Professor mit Lehrauftrag an der Universität Halle, 1953 wurde Ritter entpflichtet.

Organisationen: NSV, VDA.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 13136 (Ritter); UAHW, Rep. 6, Nr. 1407.

Bild: UAHW

Autor: HE

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