Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Friedrich Max Roloff

geboren: 1. Juli 1870 Halle
gestorben:29. Juli 1915
Konfession: evangelisch
Vater: Universitätsprofessor Friedrich Roloff

Friedrich Max Roloff

Roloff erhielt zunächst Privatunterricht, danach besuchte er das Collége Royal Français in Berlin. Dort bestand er 1888 das Abiturexamen. 188/89 leistete er Militärdienst als Einjährig Freiwilliger in einem Pionierbataillon. An der Universität Berlin und der TH Charlottenburg studierte Roloff Philosophie, Physik, Chemie und Mathematik. 1892 wechselte er nach Göttingen um Vorlesungen bei Walter Nernst zu hören. 1894 promovierte er an der Universität Göttingen mit der Dissertation »Beiträge zur Kenntnis der photochemischen Wirkungen in Lösungen« und trat eine Assistentenstelle im physikalischen Institut der Universität an. Mit Nernst wechselte er zu dessen neugegründetem Labor für physikalische Chemie. 1897 kurzzeitig Assistent im Chemischen Labor der TH Aachen habilitierte sich Roloff 1898 in Halle für das Fach physikalische Chemie mit einer Arbeit »Über Lichtwirkungen«. Seine Antrittsvorlesung hielt er zum Thema »Atome, Moleküle und Ionen«. Roloff befasste sich vor allem mit technische Studien. Für Forschungen im Labor der Akkumulatorenfabrik Hagen wurde er von der Universität Halle beurlaubt. 1908 verzichtete Roloff auf die Venia legendi. Weiteres konnte bisher nicht ermittelt werden.

Quellen: UAHW, Rep. 21, Abt. III Nr. 143; UAHW, Rep. 11, PA 13251 (Roloff).

Autor: HE

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