Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Hans Rothmann

geboren: 5. August 1899 Berlin
gestorben: nicht ermittelt
Konfession: mosaisch
Vater: Universitätsprofessor

Hans Rothmann

Rothmann besuchte Schulen in Berlin und Rostock. 1917 legte er die Reifeprüfung ab und immatrikulierte sich an der Universität Rostock für Medizin. Zum Kriegsdienst eingezogen, war er 1917/18 Sanitäter in einem Seuchenlazarett. Von 1919 bis 1923 studierte er an den Universitäten Münster, Rostock und Berlin. Das praktische Jahr leistete er an der II. Medizinischen Klinik der Charité ab. Ein mehrmonatiger Forschungsaufenthalt am Zentralinstitut für Hirnforschung in Amsterdam schloss sich an. 1924 erhielt er die Approbation und promovierte zum Dr. med. an der Universität Berlin. Zunächst Volontär, dann Assistent an der II. Medizinischen Klinik der Charité, ging er 1927 als Privatassistent mit Theodor Brugsch nach Halle. Er wurde Stationsarzt an der Medizinischen Universitätsklinik Halle und habilitierte sich 1930 für Innere Medizin. Im Mai 1933 auf eigenen Antrag beurlaubt. Im September 1933 wurde ihm die Lehrbefugnis auf Grund § 3 des Berufsbeamtengesetzes entzogen. Rothmann zog nach Berlin, weitere Angaben konnten nicht ermittelt werden.

Organisationen: -

Quelle: UAHW, Rep. 11, PA 13333 (Rothmann).

Autor: HE

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