Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Heinz Schimmerohn

geboren: 22. Januar 1911 Chemnitz
gestorben: nicht ermittelt
Konfession: nicht ermittelt
Vater: nicht ermittelt

Heinz Schimmerohn

Das Abitur legte Schimmerohn 1931 an der Oberrealschule auf dem Kassberg in Chemitz ab. Er begann das Studium der Rechtswissenschaften zum Sommersemester 1931 an der Universität Halle, zugleich besuchte er zeitungswissenschaftliche Vorlesungen. Im Wintersemester 1932/33 war er Führer der Studentenschaft der Universität Halle, nach Auseinandersetzungen mit Rektor Stieve unterbrach er das Studium und arbeitete als Redakteur bei der »Chemnitzer Tageszeitung« und beim »Freiheitskampf« in Dresden. 1934 nahm er das Studium in Halle wieder auf und promovierte hier 1936 mit einer Arbeit zum Thema »Gemeinnutz und Eigennutz im Textteil der Zeitung«. Ab 1936 war er Mitarbeiter der Gestapo Halle, wahrscheinlich Adjutant des örtlichen Chefs. Bis 1943 in Halle tätig, wurde er danach Führer des SD-Leitabschnittes Stettin im Rang eines SS-Sturmbannführers.

Quellen: Diss.; StaWü diverse Signaturen; UAHW diverse Signaturen u. a. PA (Schniewind), das letzte Schreiben Schimmerohns an Rektor Weigelt findet sich in UAHW, Rep. 4, Nr. 166.

Autor: HE

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