Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Fritz Schmidt

geboren: 24. Juni 1889 Jersleben, Kreis Wolmirstedt
gestorben: 1967 Berlin (West)
Konfession: evangelisch
Vater: Landwirt

Fritz Schmidt

Schmidt besuchte Schulen in Luben und Graudenz (Abitur 1909). Danach leistete er Kriegsdienst als Einjährig-Freiwilliger. Von 1910 bis 1914 absolvierte er eine Ausbildung zum Militär-Veterinär an der Tierärztlichen Hochschule Berlin und promovierte 1914 zum Dr. med. vet. Im Ersten Weltkrieg diente er als Tierarzt, 1920 schied er als Oberveterinär aus dem Heer aus. 1920/21 war er Assistent an der Veterinäranstalt der Universität Jena, von 1921 bis 1925 arbeitete er als Dozent an der Technischen Hochschule Pôrto Alegre (Brasilien). Von 1925 bis 1928 arbeitete im Bakteriologischen Institut der Landwirtschaftskammer Halle. 1928 habilitierte er sich an der Universität Halle für Zoologie. 1929 ernannte die Stadt Halle Schmidt zum Direktor des Zoologischen Gartens und 1933 gleichzeitig auch zum Leiter des Schlacht- und Viehhofes der Stadt Halle. 1934 erhielt er den Titel eines nichtbeamteten außerordentlichen Professors. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Leitender Veterinär im Afrikacorps. 1945 von der Stadt Halle und von der Universität entlassen, siedelte er später nach Westberlin über.

Organisationen: Ab November 1933 Sturmveterinär beim SS-Reitersturm 2/10 (letzter Dienstgrad SS-Oberscharführer), Aufnahme in die NSDAP am 1. Mai 1933 (Mitglied Nr. 3 492 039).

Quellen: UAHW, Rep. 6, Nr. 1407; Auskunft Standesamt Wolmirstedt; Auskunft Daniel Bohse.

Autor: HE

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