Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Karl Schmitz

geboren: 24. Januar 1889 Metz
gestorben: Sterbedatum nicht ermittelt.
Konfession: evangelisch
Vater: Kaufmann

Karl Schmitz

Die Reifeprüfung legte Schmitz 1907 auf dem Lyzeum in Metz ab. Er studierte Medizin in Heidelberg, München, Kiel, Paris und Berlin. Bereits als Student war er an Forschungsarbeiten über die Tuberkolose beteiligt. 1913 legte er die ärztliche Prüfung ab, im selben Jahr promovierte er zum Dr. med. mit der Dissertation »Beitrag zur Kenntnis der Diphterie- und der sogenannten Pseudodiphteriebazillen«. Danach war er Praktikant im Hygienischen Institut der Universität Berlin. 1913/14 arbeitete er als Arzt am Deutschen Krankenhaus Neapel. Ab Mai 1914 war er Erster Assistent am Hygienischen Institut der Universität Greifswald, ab August 1914 vertrat er den eingezogenen Institutsdirektor. Im Oktober 1915 trat Schmitz als Corpshygieniker in das 11. Armee-Korps in Kassel ein. 1916 habilitierte sich Schmitz an der Universität Halle mit der Arbeit »Die Verwandlungsfähigkeit der Bakterien - Experimentelles und Kritisches mit besonderer Berücksichtigung der Diphteriebacillengruppe« für die Fächer Bakteriologie und Hygiene. Die Antrittsvorlesung hielt er über »Die Bedeutung des Geburtenrückganges und der Kriegsverluste für die Zukunft des deutschen Volkes«. 1920 entzog die Fakultät Schmitz die Venia legendi, da er sich nach der Habilitation nicht noch einmal bei der Universität meldete.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 14019 (Schmitz).

Autor: HE

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