Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Friedrich Karl Julius Schütz

geboren:31. Mai 1779 Halle
gestorben:4. September 1844 Leipzig
Konfession:evangelisch
Vater:Christian Gottfried Schütz (1747-1832), Professor der Beredsamkeit in Jena und Halle

Friedrich Karl Julius Schütz

Schütz wurde von seinem Vater Christian Gottfried Schütz (1747-1832) unterrichtet bis er an das Gymnasium in Gotha wechselte. Anschließend studierte er in Jena Geschichte und besuchte Vorlesungen über Ästhetik. Zwischen 1798 und 1799 studierte Schütz an der Universität Erlangen und seit Oktober 1799 Historische Wissenschaften in Göttingen. Nach Beendigung des Studiums arbeitete er als Privatdozent an der Universität Jena und als Journalist für die Allgemeine Literaturzeitung unter seinem Vater.

Am 5. Oktober 1803 erhielt er den Ruf als außerordentlicher Professor der Philosophie an die Universität Halle. Als seine erste Ehefrau 1806 starb, zog er von Halle nach Berlin.

1811 heiratete er die unter den Zeitgenossen berühmte Schauspielerin Henriette Hendel, geb. Schüler (1772-1849). Mit ihr ging er auf Tournee durch Europa und trat dabei zum Teil selbst als Schauspieler auf. Von 1818 bis 1820 hielt er erneut Vorlesungen in Halle, verstritt sich aber mit Henriette und ging zunächst nach Hamburg, später nach Leipzig, wo er in kümmerlichen Verhältnissen verstarb.

Quellen: ADB, Bd. 33, Leipzig 1891, S. 117ff.; Selle, Götz von: Die Matrikel der Georg-August-Universität zu Göttingen (1734-1837), Göttingen 1837; StAH FA, Nr. 6590; UAHW Rep 3, Nr. 249, Ernennung der ordentlichen und außerordentlichen Professoren der Philosophischen Fakultät (1766-1798).

Autorin: JS

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