Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Arthur Schulz

geboren: 11. September 1867 Graudenz
gestorben: Anfang 1932
Konfession: evangelisch
Vater: nicht ermittelt

Arthur Schulz

Schulz studierte Medizin an den Universitäten Königsberg und Leipzig. 1893 promovierte er an der Universität Leipzig zum Dr. med., die Approbation als Arzt erhielt er in Königsberg. Von 1900 bis 1906 war Schulz Assistent, ab 1905 Erster Assistent des Instituts für gerichtliche Medizin an der Universität Berlin. Ohne Habilitation wurde er 1906 auf ein besoldetes Extraordinariat für gerichtliche Medizin an der Universität Halle berufen. Als Direktor des gerichtsärztlichen Institutes war er zugleich Gerichtsarzt der Stadt Halle. Nach 1917 musste Schulz mehrfach wegen »Erschöpfung« ärztlich behandelt werden, 1927 wurde er von den Amtspflichten entbunden. Schulz’ Personalakte nennt weder Sterbedatum noch Ort. Die Universitätschronik gibt jedoch an, dass sein Leben »frühzeitig von Krankheit umschattet« gewesen sei, »die seinen Heimgang als Erlösung empfinden ließ.«

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 14330 (Schulz); Chronik.

Autor: HE

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