Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Theo Sommerlad

geboren: 7. Februar 1869 Frankfurt am Main
gestorben: 4. Juli 1940 Halle
Konfession: evangelisch
Vater: Schulrektor

Theo Sommerlad

Nach dem Reifezeugnis (1887) studierte Sommerlad an den Universitäten Bonn, Berlin und Halle klassische Philologie, Geschichte und Staatswissenschaften. 1891 in Halle promoviert, wurde ihm 1893 die licentia privatim docendi für mittelalterliche Geschichte und Wirtschaftsgeschichte zugesprochen. 1903 stellen Johannes Conrad und Theodor Lindner den Antrag, Sommerlad einen Professorentitel zu verleihen. Erhalten hat er ihn erst 1908. Ab 1912 war er Sekretär des Thüringisch-Sächsischen Geschichtsvereins. 1919 ernannte ihn die Universität Halle zum ordentlichen Honorarprofessor. Von 1911 bis 1924 nahm Sommerlad einen Lehrauftrag am Polytechnikum Köthen war. 1923 erhielt er einen Lehrauftrag für Landesgeschichte an der Universität Halle. Trotz verschiedener Lehrstuhlvertretungen erhielt Sommerlad kein Ordinariat. 1935 wurde er von den amtlichen Verpflichtungen entbunden.

Organisationen: bis 1933 Mitglied der DNVP, am 1. Mai 1933 Aufnahme in die NSDAP (Mitglied Nr. 2 255 230).

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 14812 (Sommerlad); UAHW, Rep. 6, Nr. 1407.

Bild: UAHW

Autor: HE

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