Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Walther Völker

geboren: 1. Juli 1896 Landsberg (Warthe)
gestorben: 3. Oktober 1988 Wiesbaden
Konfession: evangelisch
Vater: Kaufmann

Walther Völker

Das Gymnasium besuchte Völker in Stettin, danach begann er ein Studium der Theologie in Halle. 1916 bis 1919 stand er im Heeresdienst. Das Studium setzte Völker in Tübingen und Berlin fort, 1922 promovierte er in Halle zum Lic. theol., 1923 in Leipzig zum Dr. phil. 1927 habilitierte er sich in Halle für das Fach Kirchengeschichte. 1934 wurde ein Antrag auf Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor durch das Kultusministerium abgelehnt. 1939 wurde Völker zum Dozenten ernannt. Von 1942 bis zum Kriegsende vertrat er den kirchengeschichtlichen Lehrstuhl an der Universität Tübingen. 1943 wurde die Ernennung zum Professor erneut abgelehnt, obwohl sich die Fakultäten in Halle und Tübingen für ihn einsetzen. 1946 zum Ordinarius für Kirchen- und Dogmengeschichte an die Universität Mainz berufen wurde er zwar 1961 emeritiert, setzte die Lehre aber bis zu seinem Tod fort.

Organisationen: NSV.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 16431 (Völker); UAHW, Rep. 6, Nr. 1407; Bautz XV, Sp. 1400 bis 1405.

Autor: HE

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