Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Wolfgang Windelband

geboren: 31. August 1886 Straßburg
gestorben: 27. November 1945
Konfession: evangelisch
Vater: Universitätsprofessor und Philosoph

Wolfgang Windelband

Die Reifeprüfung legte Windelband 1903 am Gymnasium Straßburg ab. Danach studierte er Geschichte und angrenzende Fächer an den Universitäten Heidelberg, Berlin, Straßburg und Freiburg, promoviert wurde Windelband 1907 in Heidelberg. Hier habilitierte er sich noch vor dem Ersten Weltkrieg. Ab 1914 leistete Windelband Kriegsdienst im Landsturm, wurde zum Gefreiten befördert und mit dem Preußischen Verdienstkreuz für Kriegshilfe ausgezeichnet. 1922 ernannte das badische Kultusministerium Windelband zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor, im selben Jahr erhielt er einen Lehrauftrag an der TH Darmstadt. Später berief ihn die Universität Königsberg zum ordentlichen Professor für Mittlere und Neuere Geschichte. 1926 wurde Windelband Ministerialrat im preußischen Unterrichtsministerium und Honorarprofessor der Universität Berlin. Im Mai 1933 erhielt er die Ernennung zum ordentlichen Professor der Universität Berlin, im November 1935 wurde er nach Halle versetzt. Noch im selben Monat wurde Windelband aus gesundheitlichen Gründen beurlaubt, 1936 von den amtlichen Verpflichtungen entbunden. 1942 war er für die Archivkommission des Auswärtigen Amtes in Paris tätig.

Organisationen: Bis 1925 Mitglied der Deutschen Volkspartei.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 17104 (Windelband); UAHW, Rep. 6, Nr. 1407.

Autor: HE

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