Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Wilhelm Wißmann

geboren: 27. Februar 1899 Berlin
gestorben: 21. Dezember 1966 München
Konfession: evangelisch
Vater: Oberbankrat

Wilhelm Wißmann

Das Abitur legte Wißmann 1917 am Luisengymnasium in Berlin ab. Von 1917 bis 1919 diente er in der Landwehr, von 1918 bis 1928 studierte er vergleichende Sprachwissenschaft, Germanistik und klassische Philologie an der Universität Berlin. 1930 promovierte er in Berlin zum Dr. phil., ab 1930 war er Mitarbeiter am Deutschen Wörterbuch. Von 1933 bis 1939 arbeitete Wißmann als Vorlesungsassistent am Germanistischen Seminar der Universität Berlin, hier habilitierte er sich 1938 und wurde zum Dozenten ernannt. 1939 wurde er Dozent neuer Ordnung und auf Betreiben der Philosophischen Fakultät der Universität Halle zugewiesen, jedoch im November 1939 eingezogen. 1940 zum Dozenten für Indogermanische Sprachwissenschaft in Freiburg ernannt, erhielt er 1942 einen Ruf auf ein planmäßiges Extraordinariat an der Universität Königsberg. Ab 1945 und – nach Entlassung – wieder ab 1947 in Berlin. 1953 wurde Wißmann Ordinarius an der Universität München und initiierte als Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zahlreiche lexikographische Projekte.

Organisationen: 1918 bis zur Auflösung Mitglied des deutsch-völkischen Schutz- und Trutzbundes, NSV, RLB, Kolonialbund.

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 17165 (Wißmann); UAHW, Rep. 6, Nr. 1407.

Autor: HE

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