Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Theodor Zacharie

geboren: 3. Februar 1851 Großkmehlen (Kreis Liebenwerda)
gestorben: 5. Mai 1934 Halle
Konfession: evangelisch
Vater: Universitätsprofessor, dann Gutsbesitzer, Politiker und Eisenbahndirektor

Theodor Zacharie

Nach dem Schulbesuch in Pforta studierte Zacharie klassische und orientalische Philologie in Leipzig und Göttingen. 1872/73 diente er als Einjährig-Freiwilliger, 1874 wurde er zum Dr. phil. promoviert (»De Dictione Babriana«) und hielt sich 1875 bis 1878 zu Studien in Oxford und London auf. Danach war er tätig als Bibliothekar in Greifswald. 1879 in Greifswald habilitiert, wurde er 1883 dort außerordentlicher Professor. 1890 erhielt er einen Ruf auf ein planmäßiges Extraordinariat für Indische Philologie an der Universität Halle. 1921 wurde Zacharie zum persönlichen Ordinarius ernannt und 1924 emeritiert.

Organisationen: -

Quellen: UAHW, Rep. 11, PA 17348 (Zacharie); DBE Bd. 10, S. 610; Drüll, Heidelberger Gelehrtenlexikon, S. 308;

Autor: HE

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