Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Bild für rechte Spalte: Reitersiegel-Binärcode

Carl Friedrich Pauli

geboren:4. September 1723 Saalfeld
gestorben:9. Februar 1779 Halle
Konfession:evangelisch
Vater:Gottfried Albrecht Pauli, Pfarrer und Konsitorialrat

Carl Friedrich Pauli

Pauli begann im Oktober 1740 das Studium der Philosophie und der Rechte in Königsberg und wechselte 1743 an die Universität Halle. Hier schrieb er sich am 11. März für die Philosophie und die Theologie ein. Dass er vielseitig interessiert war, zeigen auch seine Studienabschlüsse: 1747 legte er sowohl die Promotion in der Juristischen als auch den Magister in der Philosophischen Fakultät ab. Anschließend war er als Privatdozent tätig und gab Vorlesungen über Geschichte.

Am 29. Mai 1751 erhielt er den außerordentlichen Lehrstuhl für Staatsrecht und Geschichte. Im August desselben Jahres erlangte er zudem das hallesche Bürgerrecht. Am 29. Oktober 1765 konnte er schließlich auf die ordentliche Professur der Geschichte an der Philosophischen Fakultät aufsteigen.

Auch Pauli war, ähnlich wie Georg Friedrich Meier (1718-1777), ein enger Freund des Universitätskanzlers Carl Christoph von Hoffmann (1735–1801). Pauli war oft zu Gast in von Hoffmanns Park in Dieskau. Nach seinem Tod widmete von Hoffmann seinem Freund eine Pyramide, die „in einem Kreise von Pappeln“ steht und die Inschrift „Dem Professor Pauli in Halle“ trägt (Nachricht und Beschreibung von dem Rittergute Dieskau).

Quellen: ADB, Bd. 25, Leipzig 1887, S. 790; Erler, Georg: Die Matrikel der Albertus-Universität zu Königsberg i. Pr., Leipzig 1911/12, Bd. 2 (1657-1829), S. 387; Förster, S. 252; Nachricht und Beschreibung von dem Rittergute Dieskau im Saalkreise, in: Magdeburgische gemeinnützige Blätter, Bd. 3, 1. Stück vom 3. Juli 1790, S. 11; UAHW Originalmatrikel vor 1744, Bl. 555; UAHW Rep 3, Nr. 248, Ernennung der ordentlichen und außerordentlichen Professoren der Philosophischen Fakultät (1732-1764); UAHW Rep 3, Nr. 249, Ernennung der ordentlichen und außerordentlichen Professoren der Philosophischen Fakultät (1766-1798).

Autorin: JS

Zum Seitenanfang