Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Daniel Strähler

geboren:21. Februar 1690 Halle
gestorben:15. Oktober 1750 Halle
Konfession:evangelisch
Vater:Martin Strähler, Salzwirker

Daniel Strähler

Strähler schrieb sich im September 1709 zum Studium der Philosophie ein. Nach dem Studium war er als Privatdozent tätig.

Am 5. Dezember 1723 erhielt er die außerordentliche Professur für Mathematik in der Philosophischen Fakultät. 10 Jahre später, am 29. Mai 1733 gelang ihm der Aufstieg in die ordentliche Professur derselben Fakultät.

Obwohl Strähler bei Christian Wolff (1679-1754) studiert hatte, gehörte er später zu seinen ersten Gegnern. Er publizierte mehrere Schriften, die sich kritisch mit der Philosophie Christian Wolffs auseinandersetzten. Nicht zuletzt durch diese Schriften kam das Amtsenthebungsverfahren und die Verbannung Wolffs 1723 in Gang.

Strähler war seit dem 25. Juni 1719 mit der Tochter des Braumeisters Örthel und seiner Frau, der Stadthebamme Marie Örthel, verheiratet.

Quellen: Dreyhaupt, S. 729; Förster, S. 270f.; GStA PK, I. HA Rep. 52 Herzogtum Magdeburg 159 N. 3 d Professores Philosophia, Poesos, Physices, Eloquentia, oeconomia, Bd. 1691-1724; MV Halle I, S. 439; Schrader I, S. 215f.; StAH FA, Nr. 5; UAHW Rep 3, Nr. 248 Ernennung der ordentlichen und außerordentlichen Professoren der Philosophischen Fakultät (1732-1764).

 

Autorin: JS

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