Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Christian Weber

geboren:Ca. 1728 Eisleben
gestorben:6. Februar 1762
Konfession:evangelisch
Vater:

Christian Weber

Weber war der Bruder des halleschen Professors Andreas Weber (1718-1781). Über die Herkunft und die frühe Bildung beider ist nichts bekannt. Christian Weber schrieb sich am 6. Mai 1744 in Halle zum Theologiestudium ein. Zu diesem Zeitpunkt war sein Bruder hier bereits Privatdozent. Auch Christian legte die Magisterprüfung ab und lehrte anschließend als Privatdozent in Halle.

Am 19. Februar 1752 – zwei Jahre nach dem Abgang des Bruders nach Göttingen – erhielt Christian Weber eine außerordentliche Professur an der Philosophischen Fakultät. 1756 gelang ihm der Aufstieg in eine ordentliche Professur, die Bestallungsurkunde ist am 5. August ausgestellt. Jedoch schon „in seinem 34. Jahr“ verstarb Professor Weber, wie es in den Fakultätsakten heißt.

Im Pfarrerbuch der Kirchenprovinz Sachsen wird Weber als Vater von Marie Christine Weber genannt, die im Januar 1783 Gotthilf Anton Niemeyer (1756-1809), Pastor der St. Georgen-Kirche in Glaucha, heiratete.

Organisationen:

Mitglied der Loge „Zu den drei goldenen Schlüsseln“ Halle

Quellen: Albrecht-Birkner, Veronika: Pfarrerbuch der Kirchenprovinz Sachsen, Bd. 6, Leipzig 2007; Förster, S. 280; UAHW Matrikelverzeichnisse vor 1744, Bl. 841; UAHW Rep 3, Nr. 248 Ernennung der ordentlichen und außerordentlichen Professoren der Philosophischen Fakultät (Bd. 1732-1764).

 

Autorin: JS

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